RE024 – Gesellenstück: Loch


Premierenstimmung im Internet: Die erste Folge, in der wir Musik eingespielt haben und gleichzeitig (deswegen?) die längste Folge der Geschichte, sogar eine Minute länger als jene, in der ich von meinem ersten Fahrradsturz erzählte. Da ich noch nicht wieder Fahrradfahren darf, haben wir uns an anderen Themen entlang gehangelt: Fotografie, Umzüge und Jobveränderungen. Dann kommen wir zu wirklich großen Computern und Hardware, wegen der wir als Kinder nicht hätten einschlafen können. Wer sich für Kryptographie interessiert, bekommt im letzten großen Block einige Leseempfehlungen, die wir in unseren Exkurs über wissenschaftliche Theorien eingebettet haben.

Wie seit der letzten Folge üblich, gibt Fine ein kurzes Stelldichein, wegen dem wir dieses mal nach etwa einer Stunde eine kurz pausierten. Die Musik, mit der wir die – in der Wirklichkeit viel längere – Pause überbrückt haben, ist ein Ausschnitt aus dem Stück Let Go von Lumenstunde. Weitere Informationen und Lieder gibt es auf der Webseite lumenstunde.de. Danke für die Musik.

OffenblendeCanon EOS 40D –  Crop-SensorenVollformatCanon EOS 5DCanon Objektiv EF 50mm 1:1.8* – Canon Objektiv EF 50mm 1:1.4 USM* – Canon Objektiv 50mm 1:1.2 L USM* – RAW-ConverterFoto von Mario SixtusLeica M-KameraiPhone 7 Plus 256GB* – Field-Kamera(Digitale) Spiegelreflexkamera – Podcast: Happy ShootingCoppi & BartaliRapha SuperCross 2015 auf Coppi & BartaliFausto CoppiGino BartaliAlter Nordfriedhof in MünchenCanon Objektiv EV 24-70mm 1:2.8 L USM* – Røde Procaster* – Røde PSA1 Mikrofonarm* – Røde PSM1 Shock Mount* – Drive-by-Wire –  Kommentar von Tobias zur letzten SendungAnker Auto Starthilfe Akku Ladegerät* – Anker PowerCore 26800mAh Power Bank* – Ethernet Killer“Make a PoE ventilation fan?”Check24CampingtoiletteRheineMünsterOsnabrückGeorgsmarienhütteMarburgDillenburgHochschule OsnabrückWash SaloonMaker Lab/FabLabKreissägeOberfräseRepair CaféBike Kitchen23 – Nichts ist so wie es scheintDEC PDP-11 (und nicht wie irrtümlich behauptet eine PDP-10) – Lohnsteuererklärung – Podcast: Freakshow #198 – Er kennt den Admin –  Quad – eScouter Sharing COUPLongboardFiat MultiplaBahn.bonus comfort-ProgrammBahn.bonus comfort SitzplatzbereicheRechenzentrum der Universität MarburgCampus LahnbergeBahnCard – Apple Magic Keyboard* – Apple Wireless Keyboard* – Apple Keyboard Übersicht – LRZ SuperMUC – CoreswitchLichtwellenleiterBatchsystemMessage PatternsMPILRZ Rechnerwürfel (Webcams) – Machine LearningKünstliche IntelligenzBitcoinNvidia PascalSuperMUC BildCray-1 – Deutsches Museum – Technikmuseum Paderborn – KryptographieSimon SinghHomers Letzter Satz* – Millennium-ProblemeFermats Letzter Satz – Fermats Großer Satz ist im Gegensatz zu unserer Zuordnung keines der Millennium-Probleme – Poincaré-Vermutung – Grigori Jakowlewitsch PerelmanFields-MedailleNewtons GravitationsgesetzEinsteinsche RelativitätstheorieStringtheorieQuantenphysik – Bohrsches Atommodell – Die Vertreter einer neuen Theorie gewinnen nicht, die Vertreter einer alten Theorie sterben aus (Von Paradigmenwechseln und anderen Schädlingen) – Isaac NewtonGalilei Galileo – Axel StollDas Wissen um die wahre Physik: Bis heute unterdrückt* – Geheime Botschaften – EnigmaAlan TuringBletchley ParkSteganographieUmberto EcoDas Facaultsche Pendel* – Der Name der Rose* – Neal StephensonCryptonomicon* – Things 3 – Cryptotrojaner/Ransomware.

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Danke.

10 Gedanken zu „RE024 – Gesellenstück: Loch

  1. Moin,

    ich könnte jetzt aus dem Nähkästchen plaudern, wie sich einiges an dem Samstag Abend in Wirklichkeit abgespielt hat, aber haken wir das mal unter “Alkoholgeheimnisse” ab und kommen zum eigentlichen Thema. Die Putzfrau und das Trinkgeld.

    Also – generell müssen Trinkgelder, so lange sie sich im Rahmen bewegen – nicht versteuert werden. So weit so gut. Das ist jedoch nur für das Gast – Bediensteter – Verhältnis gültig. Im Falle der Putzfrau bist Du jedoch der Arbeitgeber. Und gibt ein Arbeitgeber seinem Angestellten ein Trinkgeld, dann ist das ein Bonus bei Bargeld oder bei Sachleistungen ein geldwerter Vorteil – und muss selbstverständlich auch versteuert werden. Zum Glück ist das so – ansonsten würden uns Chefs immer nur den Mindestlohn zahlen und uns den Rest steuerfrei zustecken – und damit auch sozialversicherungsfrei. Und dann hätten wir in wenigen Jahren noch mehr Altersarmut….

    Zum Nachlesen: https://www.sodexo-benefits.de/uber-sodexo/geldwerter-vorteil oder https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/was-ist-ein-geldwerter-vorteil.html

    Also: Putzfrauen bitte ordentlich bezahlen – dann haben die auch was von dem Geld…

  2. Wegen Maschinenführung – Als Schreinerlehrling darf man an “die großen Geräte” nur nach bestandenem Maschinenschein.

    Es ist schon spannend, dass man als Privatmensch theoretisch alles so bedienen darf, ohne jegliche Einweisung

    • Ich halte jedenfalls schon Ausschau nach einem neuen Podcastpartner, nachdem mir der alte erzählte, er baut erstmal diese lästigen Schutzvorrichtungen ab.

      Obwohl… einhändig Podcasten geht ja eigentlich.

  3. Bokeh ist keine Frage von Spiegelreflex oder nicht sondern entsteht bei der “richtigen” Kombination von Brennweite, Blende und Abstand zum Subjekt. Man kann auch mit dem Smartphone Bokeh hinbekommen (ohne Softwaretricks).
    Schon vor dem iPhone 7Plus gab es Smartphones mit zwei Kameras. Diese werden oft verwendet, um “künstliches” Bokeh zu erzeugen und/oder den Fokus (in Grenzen) zu verschieben. Das kann man allerdings (in einem sehr engen Rahmen) auch bei der Canon 5D Mark IV machen (Stichwort Dual-Pixel-RAW).

  4. Stimmt, aber Bokeh ist etwas, das ich doch sehr mit (D)SLR-Kameras verbinde. Vielleicht, weil es mir dort zum ersten Mal aufgefallen ist. Dass das auch ohne Spiegel funktioniert, zeigt ja das mit der Leica M aufgenommene Bild von Mario Sixtus.

    Danke für die Hinweise auf dieses Dual-Pxel-RAW. Davon habe ich noch nicht gehört.

  5. Hallo,

    in der Folge 24 sprecht ihr über hochwertige Kamer-Objektive. Ich als Foto-Neuling habe ein paar generelle Fragen zu Objektiven:

    Welche Objektive benötigt man zwingend/ nice to have?
    Wie groß ist Qualitätsunterschied zw. einem “billigen” Objeitv und
    einem Premium-Objektiv?
    Derzeit bin ich mit einem “einfachen” Kit-Reise-Zoomobjektiv unterwegs,
    was meiner Meinung nach auch schon für vieles reicht.

    Bemerke ich als Hooby-Knippser überhaupt einen nennenswerten Unterschied
    im Alltagsbetrieb? Sind die Qualitätsunterschiede so groß, dass sich ein 2-4-facher Preis eines Billig-Objektives für einen Laien bemerkbar macht?
    Gibt es unabhäigege Objektiv-Tests?

    • Hallo Frank,

      welche Objektive Du wirklich benötigst, weißt Du am ehesten selbst, das kommt nämlich darauf an, was Du fotografierst.
      – Sport: Du brauchst eher ein Tele-Objektiv (weil Du nicht nah an die Objekte rankommst) und eine große Offenblende (um möglichst kurze Belichtungszeiten zu haben, damit Du Dir keine Bewegungsunschärfe einfängst, wenn Du das nicht willst)
      – Portraits: Irgendwas zwischen 50 und 75mm, im Studio ist die Offenblende recht egal, wenn Du nicht mit Bokeh arbeiten willst
      – Pflanzen: Da kannst Du was Weitwinkliges nehmen bis hin zu normal (50-75mm), ggf. ein spezielles Makro-Objektiv.

      Bei der Brennweite noch eine Information, wenn Du keinen Vollformatsensor hast: Es gibt bei kleineren Sensoren einen Crop-Faktor. Bei Canon ist der ca. 1,6. Wenn Du dann ein 50mm-Objektiv auf Deine Kamera schraubst, dann hast Du nicht 50mm Brennweite, sondern 50mm * 1.6 = 80mm Brennweite. Das bitte Berücksichtigen, wenn Du Dir eine spezielle Brennweite zulegen willst.

      Was die Qualität zwischen “billig” und “premium” angeht, hast Du zum einen die in der Folge angesprochene Abgeschlossenheit des Objektivs in Bezug auf Staub. Zum anderen hast Du auch andere Materialien (Plastik vs. Magensium/Metall), was eine Zerstörung des Objektivs beim Herunterfallen verhindern *kann* (aber nicht muss!). Dann hast Du sicherlich bei den teureren Objektiven bessere Linsen bzw. höherwertiges Glas im Objektiv. Ob das jedoch den Preisunterschied rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
      Einen Unterschied von der Bildqualität wirst Du wahrscheinlich nur durch nebeneinanderlegen zweier identischer Motive sehen, dann wahrscheinlich in den Ecken und an den Rändern des Bildes, da die Abbildungsstärke der teureren Objektive hier gewöhnlich besser ist.

      Es ist eine Weile her, dass ich Objektivtests gelesen habe, aber eine Seite, auf die ich immer wieder gestoßen bin ist https://www.dpreview.com. Die ist zwar englisch, aber Du findest sehr umfangreiche Tests und Erklärungen.

    • Hi Frank,
      als Erstes wir sind auch nur Hobby Fotografen, also alles was ich hier sagen mit der nötigen Portion Salz nehmen.

      Welche Objektive man braucht ist schwer zu sagen, da gibt es einfach zu viele Variablen. Gerade am Anfang weiss man einfach nicht was haben “muss” und wie so oft im Leben, kann man sich meisten behelfen wenn man nicht die optimalen Voraussetzungen hat. Ein Landschaftsaufnahme kann man auch mit einem Makro machen und ein Makro kann man auch mit einem Zoom Objektiv machen.
      Aber ein paar grobe Richtwerte gibt es schon. Landschaftsaufnahmen werden häufig mit Weitwinkel aufgenommen, im Wildlife kommen eher starke Zoom-Objektive zum Einsatz und Portraits werden gerne mit 50-80mm geschossen.

      Ich behaupte, gerade am Anfang, kommt man mit dem Standard-Kit-Objektiven (also die Objektive die direkt bei der Kamera dabei sind) schon sehr weit. Die haben eine Brennweite von pi*daumen 15 bis 55mm. Damit kann man sich an die Limits des Objektives ran arbeiten.

      Das führt zur Frage ob man als Hobby-Knipser einen Unterschied feststellt.
      Ja. Im direkten Vergleich, mit gutem Licht, mit guten Monitor und wenn es einem gezeigt wird oder auch nicht. Kommt drauf an 🙂 Ein Foto bei gutem Licht und optimalen Verhältnissen bekommt man auch technisch perfekt hin mit einer etwas besseren Lochkamera. Aus meiner Sicht verschiebt dich das “technisch gute” immer mehr in die extreme, wenn man mehr Geld investiert. Muss ich knackscharfe und rauscharme Fotos bei Kerzenschein machen, muss ich recht viel Geld in die Hand nehmen, denn die Physik ist gnadenlos.

      Aus meiner Sicht machst Du das schon richtig. Das Reise-Zoom-Kit-Objektiv ist gut und solide. Persönlich empfehle ich immer gerne ein Festbrennweiten-Objektiv. Hauptsächlich um sein Verhalten etwas herauszufordern. Man muss halt mir den Füßen zoomen (= näher ran gehen) und es müssen sich Gedanken gemacht werden wir man ein Foto machen kann das man haben will. Gehirn Jogging 🙂

      Die mir bekannten Objektiv-Tests sind ausschließlich Techno-Babble-Kennwerte-Vergleich-Tests. Das beste was man machen kann, ist sich ein anderes Objektiv ausleihen – es ausprobieren und damit Fotografieren. Das schlägt jeden Test.

      Ich hoffe ich habe dich zu sehr verwirrt.

      -Jens

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