RE033 – Hentai Bot 3000


Wir mussten über die Wahl reden. Sorry, leider war das Ergebnis genau wie wir es erwartet haben: Die Partei hat wider Erwarten nicht gewonnen.

Wir reden mal wieder über NAS Systeme, über den Tipp zum Thema “Verteiltes Musik hören”, den Sascha uns gegeben hat, und versuchen uns die Gründe zurecht zu legen, die Niels braucht, um sich endlich ein NAS zuzulegen.

Dann – das wird euch sicher überraschen – reden wir etwas über die neuen Apple Spielzeuge und ein Schadprogramm, das einem alle Passwörter klauen kann. WIR WERDEN ALLEN STÖRBEN….

Jens gesteht, ein kleiner großer Star Trek Fan zu sein und schildert seine Erfahrung mit der neuen Serie Star-Trek Discovery.
Abschließend reden wir über das Radfahren. Niels sucht noch Mitfahrer, um in zwei Jahren an einer großen Radtour teilnnehmen zu können. Jens muss aus statischen Gründen ablehnen.

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Tolle YouTube-Videos über den Trip:
Etappe 1: Tour de friends – Etappe 1
Etappe 2: Tour de friends – Etappe 2
Etappe 3: Tour de friends – Etappe 3
Etappe 4: Tour de friends – Etappe 4
Francis Cade

15 Gedanken zu „RE033 – Hentai Bot 3000

  1. Holgis Problem mit Songs ist vor allem (vgl. WR731 @22:05 [1]), dass jeder Content durch die Sonos App muss. Wenn deine Quelle also nicht mit Sonos kompatibel ist, hast du keine Chance das auf deinem Lautsprecher abzuspielen.

    Und zu Niels’ Plänen was iTunes und AppleTV angeht würde ich dann auch gleich etwas klarstellen: AppleTVs ab der 2. Generation bieten keine Synchronisation mehr an. Du _darfst_ also garnicht deine ganze Musik auf dem Device haben…

    Cloud-basierte Alternativen sind natürlich Apple Music, Spotify und co, aber natürlich auch iTunes Match. Von letzterem bin ich immer noch großer Freund: die persönliche Musik-Mediathek befindet sich bei Apple und alle Songs können gestreamt werden, und auf iOS und in iTunes auch persistiert werden.
    Als unwolkige Alternative gibt es den “Workaround” ständig ein iTunes mit freigegebener Mediathek auf einem Mac laufen zu haben. Das schöne daran ist, dass das Protokoll um die Mediathek freizugeben (DAAP) schon vor Jahren reverse engineered wurde und diverse unabhängige Implementierungen existieren. In OpenMediaVault [2] (Debian-basiert) und FreeNAS [3] (FreeBSD-basiert) hat sich forked-daapd [4] etabliert, das hat zwar keine schöne GUI, braucht es aber als reiner Mediathek-Server nicht.
    Mit dem Server ließe sich dann von jedem Gerät (insbesondere neueren AppleTVs) im lokalen Netzwerk darauf zugreifen und z.B. über AirPlay an die Lautsprecher des Hauses verteilen. Ich gehe davon aus, dass Synology, Qnap und co. exakt diese Implementierung verwenden.

    Und dann nochmal zu den Selbstbau AirPlay Lautsprechern: Gibt’s da etwas sinnvolles stromsparendes? Es kann ja nun nicht die Lösung sein die Aktivboxen permanent laufen zu haben…

    [1] https://wrint.de/2017/09/12/wr731-sanitaerfetisch/#t=22:05
    [2] https://www.openmediavault.org/?page_id=2014
    [3] https://www.freenas.org
    [4] https://ejurgensen.github.io/forked-daapd/

    • Hallo Jonas,

      danke für die Antwort(en) und die Links!
      Sonos hört sich für mich nicht so an, als würde ich es haben wollen. Airplay habe ich halt schon (ich könnte die alte AppleTV als Zuspieler behalten, nur dass sie eben selbst nicht mehr die Musik abspielt, sondern lediglich via AirPlay von einem NAS weiterreicht an die Anlage).

      Was die AppleTVs angeht, wusste ich nicht, dass man gar nicht mehr synchronisieren kann. Warum denn das? Denn ich habe meine alte AppleTV hergenommen, gerade um Musik zu hören, wenn keiner der Rechner läuft. Genau das möchte ich gern in Zukunft auch so haben, wenngleich die Remote-App unter iOS immer furchtbarer wurde und einiges an Toleranz abverlangt hat.

      Dieses Wolkending… Nun. Ich weiß nicht, weshalb das für mich nicht verfängt, aber irgendwie will ich Musik immer noch gern besitzen. Streaming-Modelle habe ich bisher nicht wirklich ausprobiert aus Interesse und Gefühl, Musik kaufe ich am Liebsten auf physischen Tonträgern, die ich dann umwandle oder eine entsprechende digitale Kopie direkt vom Label herunterlade. Zwar habe ich auch schon reine Dateien gekauft, aber das fühlt sich immer noch komisch an. Ich weiß, dass ich das mit Apple Music irgendwie verheiraten könnte, aber die Motivation, mir darüber Gedanken zu machen, war noch nicht hoch genug.

      Den Anwendungsfall, immer einen laufenden Mac zu haben, der iTunes laufen hat, würde ich gern vermeiden (siehe oben), wenngleich ich nach älteren Mac Minis Ausschau halte. Aber deren Gebrauchtpreise treiben mir immer noch Tränen in die Augen.

      Ich lese mich gerade durch die spärlichen Informationen im Internet bzgl. meiner aktuellen Idee. Vielleicht hast Du ja eine Meinung zu diesem Setup:
      Ich kaufe mir (endlich mal!) ein NAS von Synology. Deren Audio Station kann auf dem NAS gespeicherte Mediendateien indizieren (Du legst wohl einen Ordner (z.B. /music) auf dem NAS an und sagst der Audio Station, dass sie diesen Ordner scannen soll) und die Inhalte in der Audio Station bereitstellt. Ich stelle mir das prinzipiell so vor, dass der User (ich) über die Audio Station eine Sicht auf seine Mediendateien bekommt, die mit iTunes vergleichbar ist. Die Audio Station kann direkt an angeschlossene AirPlay-Lautsprecher streamen (meine alte AppleTV, zukünftig evtl. weitere Devices). Hierbei kann sie entweder auf eine, alle oder mehrere ausgewählte Airplay-Geräte gleichzeitig streamen: Ich kann also ein Multiroom-Setup haben, in dem in allen Räumen identische Musik läuft. Gleichzeitig unterschiedliche Musik auf verschiedene Airplay-Lautsprecher streamen geht nicht. Schade, aber mei.
      Das klingt erstmal gut, für mich stellt sich nur die Frage, ob ich meine iTunes-Mediathek komplett und exklusiv in /music auf dem NAS speichern sollte oder ob sie auf dem Mac Pro bleibt und ich lediglich die Inhalte von iTunes/iTunes Media/Music nach /music synchronisiere (rsync?).
      Wenn ich die Infos im Netz richtig verstehe, kann man auf die Audio Station via Webinterface sowie Apps auf Mobilgeräten (hier: iOS) zugreifen, was deutlich komfortabler sein könnte, als die Remote-App, die ich bisher benutze.

      Bisher habe ich mich auf Synology beschränkt, weil die Audio Station wohl einfacher und besser funktioniert als das Qnap-Pendant.

      Übersehe ich hier irgendwelche Stolperfallen, von denen Du weißt, oder hört sich das auch in Deinen Ohren nicht wie kompletter Bullshit an?

      Beste Grüße und Danke sehr!
      Niels

      • Ich glaube eine große Unbekannte ist bei all dem AirPlay 2, das ja gerade erst rausgekommen ist. iTunes kann zwar schon seit 13 (!) Jahren Multiroom-Audio, ins die Betriebssysteme kommt das anscheinend aber jetzt erst. Und irgendwie ist mir diese ganze AirPlay 2 Geschichte auch suspekt… Die Informationslage ist sehr dünn und die wenigen Infos verraten, dass HomeKit darin verwoben ist.

        Dein eigentlicher Plan klingt jedenfalls funktional was AirPlay 1 angeht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum du das NAS auch zur Steuerung verwenden willst und nicht dein Endgerät. Zum einen aus technischen Gründen: Ich nehme an, dass die Synology nur eine Stream gleichzeitig streamen kann, damit hättest du zwar Multi-Room, aber nicht Multi-Source Streaming. Deswegen mein Vorschlag mit der freigegebenen Mediathek, die von allen Devices genutzt werden kann: Im Wohnzimmer dudelt Musik vom ATV, die Lautsprecher der Küche und des Schlafzimmers bespielt dein iPhone und im Arbeitszimmer spielt Steffi ab, was sie eben hören möchte.

        Der AppleTV übernimmt da interessanter Weise eine doppelte Rolle: Er kann zum einen Quelle sein (Youtube, geliehene Filme oder auch Musik aus der freigegebenen Mediathek) und zum anderen auch Empfänger für andere Geräte (iOS/macOS/Synology).

        Vorteil an der “die Endgeräte streamen”-Lösung ist außerdem, dass die Inhalte nicht aus der NAS-Mediathek kommen müssen; vielmehr kann alles was auf deinem Mac/iPhone/ATV ist überall hinströmen.

        Wie viele Mittagessen wir in der AG schon mit diesen Diskussionen verbracht haben… Es ist wirklich müßig, alle Hersteller versprechen das Blaue vom Himmel, haben aber gleichzeitig verborgene Nachteile, an die man sich immer wieder erinnern muss… Sonos kann nur aus ihrer App bespielt werden, AirPlay 1 kann kein Multiroom, Airplay 2 ist nicht verfügbar / Features sind nebulös.

        Am Ende vom Tag entschiede ich mich immer wieder einfach erstmal alles so zu lassen: Ein Bluetooth Speaker in der Küche und ein ATV an der Anlage; irgendwie hat das in den letzten Jahren ja auch gereicht. Jedenfalls konnte mich bisher keines der Systeme überzeugen.

        • Jonas, vielleicht lachst Du jetzt gleich, … aber…
          Ich habe noch gar nicht daran gedacht, dass die Airplay-Geräte selbst die Daten vom NAS holen, ich die also steuere anstatt des NAS. Weiß auch nicht warum… aber eigentlich ginge das ja prinzipiell. Weißt Du, wie das mit synchroner Musikwiedergabe auf mehrere Airplay-Devices funktioniert? Nicht, dass das im Moment schon mein Anwendungsfall wäre, aber für die Zukunft ist das denkbar.

          Ich habe sowieso den Eindruck, dass man nicht viele Informationen zu Airplay-Setups in Verbindung mit den NAS-Systemen der großen Hersteller findet, jedenfalls nicht, wenn man danach sucht, ob die NAS-Geräte selbst streamen können. 🙂

          Falls sich in euren Diskussionen etwas ergibt, was hilfreich ist, lass es mich wissen. 🙂
          Schöne Grüße an die Gruppe!

  2. Zu schnell verschickt:
    Bei uns sind die verschiedenen Zonen kabelgebunden angeschlossen. Mit Musiccast ist das wahrscheinlich auch kabellos möglich. Damit habe ich keine Erfahrung. Wir streamen entweder von der NAS über iTunes Music oder hören “echte” CDs.

    • Hei Thomas,

      danke für die Hinweise und die Idee. In die Richtung habe ich noch nicht gedacht. Mein “Problem” ist, dass ich ja bereits HiFi-Komponenten habe, die ich auch nicht unbedingt ersetzen möchte. Aber wer weiß… vielleicht ist das ja wirklich eine gangbare Lösung, weil ich sowieso noch einen Verstärker bräuchte, wenn ich ein Multiroom-Setup haben wollen würde… Denn Boxen habe ich noch (BT-Boxen würde ich nicht kaufen daher) und komplett Kabel durch die Wohnung legen… schauen wir mal. 🙂

      Danke jedenfalls,
      beste Grüße!

  3. Re: Wie TimeMAchine über’s Netz auf Laufwerke zugreift: In der Console (Suche nach TimeMachine) erwische ich meinen MAc dabei, dass der sich die TimeCapsule per afp anbindet:

    Mounted network destination at mount point: /Volumes/Data using URL: afp://XXXXXXXXXXXX;AUTH=SRP@ARTC2.local/Data

    Danach zieht er sich dann das SparseBundle für die jeweilige Maschine von da an.

    • Ja, ist hier ähnlich:


      //Niels%20Fallenbeck@Time%20Capsule._afpovertcp._tcp.local./Time%20Capsule on /Volumes/Time Capsule (afpfs, nobrowse)
      /dev/disk10s2 on /Volumes/Time Machine-Backups (hfs, local, nodev, nosuid, journaled, nobrowse)

      Time Machine kommt per AFP, im SparseBundle selbst hast Du dann HFS+.

  4. Hallo, ich habe vielleicht noch eine interessante Podcastfolge für euch zum anhören, die vor kurzem rauskam. Der Björn, auch erst seit ein paar Jahren im Rollstuhl, ist dieses Jahr auch von München nach Venedig mit seinem Handbike gefahren.

    https://www.hobbyquerschnitt.de/2017/09/26/episode-10-mit-handbike-und-wampe-ueber-die-alpen/

    Nächstes Jahr möchte er vom Bodensee eine nächste Tour starten.

    Vielleicht ein kleiner Tipp zum anhören und Anregungen holen.

    Viele Grüße
    minilancelot

    • Oh, danke sehr für den Link, die Episode und den Hinweis bzgl. der Radtour. Ich höre da einmal rein demnächst.
      Danke sehr. (Und so eine Tour irgendwann per Podcast oder Vlog zu begleiten, finde ich auch eine tolle Idee.)

  5. das Knacken geht mir aufn Sack… ist das jetzt Apple abhängig weil ihr unterschiedliche IOS Versionen nutzt?

    Niels hat sicher das neuste und Jens ist eher der Oldscooler… naja what ever aber das ich keine Qualität! Steve Jobs würde sich im Grabe umdrehen ^^

    Blueray rippen
    https://de.dvdfab.cn/blu-ray-ripper.htm

    https://lifehacker.com/5559007/the-hassle-free-guide-to-ripping-your-blu-ray-collection

    konvertieren kann ja jeder Konverter die Kunst ist ja den Kopierschutz zu knacken

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