RE061 Der rote Faden


Eigentlich hatten wir etwas andres geplant, aber eines unserer ursprünglichen Themen hat es doch noch in die Sendung gebracht: Die Privacyweek in Wien.

Einen Strich machte uns das überraschende Auftauchen eines Gastes, der die süddeutsche Fraktion dieses Podcasts (mich) unterstützt, da er in Rosenheim wohnt: Doc Retro. Ihn treibt die Idee eines eigenen Podcasts um, weswegen wir ein wenig in der unserer eigenen Vergangenheit graben und erzählen, wie wir re|talk produzieren, welche Hardware wir einsetzen und was wir alles gelernt haben (und was davon wieder vergessen) in den letzten zwei Jahren, in denen wir diesen Podcast schon aufnehmen.

Zwischendurch erklären wir immer wieder das wichtige Konzept des roten Fadens und vergessen nicht, während der ganzen Ausschweifungen über interessante und spannende Dinge zu sprechen: Das Chaos-Umfeld, Linux, Aufnahmecharakteristika von Mikrofonen und vielem anderen. Zum Beispiel Editoren.

Raspberry PiVimEmacsStack Overflow: Helping One Million Developers Exit VimRosenheim-CopsGentoo LinuxCommodore 128/128DVintage Computing Festival (Berlin) – muCCCCCCHHOpenChaosGeekfemChaosDienstag  – FocusriteBeyerdynamic DT-297AuphonicUltraschall.fmPodlove PublisherWRINT: Ausrüstung für AnfängerSamson Go MicBehringer Xenyx 302 USBPodcast MeetUp HamburgRE043 Gayknickers from OuterspaceMaiskolben (Lötstation)35C3PrivacyWeekSportsfreunde der Sperrtechnik – Deutschland e.V. (SSDeV).

Alles Liebe und bis bald.

11 Gedanken zu „RE061 Der rote Faden

  1. Ürgx… ich höre Linux und Lenovo…

    Ich kann den JensS völlig verstehen… Linux am Arsch ^^

    Ich sach nur Debian Distro Update von 8 auf 9 und es geht komplett nix mehr…

    …. Niels hat ja auch immer vergoldetes Equipment… das muss irgendwie an diesem Apple Gedöns liegen was er da nutzt ^^

    @DocRetro
    von Behringer gibts auch einen USB Mischer mit 2 XLR
    https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm

    Beim Mikro sollte man vielleicht doch in ein Musikladen gehen und sich beraten lassen denn es gibt Mikros die eher für den Nearfeldbereich sind dh man muss mit der Labergusche nah ran aber die nehmen dann eben nicht viel Raum auf.

    man kann sich auch sowas holen
    https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc400_grossmembranmikro.htm
    und ggf mit einem Gate als Plugin arbeiten.

    Man kann auch über ein Headset nachdenken da hat man quasi Kopfhörer und Mikro in einem ( Ploppschutz sollte da Pflicht sein (also dieser Bommel am Mikro))

    Ein Mixer finde ich eine Gute Idee was das Einpegeln in diversen Situationen erleichtert und man nicht viel Arbeit bei der Nacharbeit hat.

    • Wenn “Windows” die Alternative ist, bin ich aber der Linux-Fraktion zugehörig. Ersteres kann ich noch viel weniger bedienen.
      Es geht glaube ich – wie so oft – um Gewöhnung. Wenngleich es einen Grund dafür gibt, dass ich vor mehr als zehn Jahren meinem Linux auf dem Desktop Lebewohl gesagt habe. Aber der Grund ist nun auch schon wieder zehn Jahre alt und ich bin nicht wirklich in der Lage, zu verifizieren oder zu falsifizieren, ob es ihn für mich heute noch gäbe.

    • Und noch kurz zu meinem “Einkaufsverhalten”:

      Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und habe in der Vergangenheit ein paar Dinge gelernt:
      1. Billig ist oft nicht so wirklich super (auch wenn es “gut genug” sein kann)
      2. Hochwertige Dinge machen mehr Spaß
      3. Oft sagt der Preis etwas über Qualität aus
      4. Habe ich auf Frickeln keine Lust (siehe meine Anmerkung zu Linux oben im Sinne von: Ich mag Frickeln, will mir aber aussuchen können, wann ich frickle und nicht von äußeren Faktoren dazu gezwungen werden)

      Aber mit “Vergoldetes Equipment” liegst Du falsch. Ich kann Dir tatsächlich die Geschichte eines Schreibgerätes in meinem Besitz erinnern, dass normalerweise vergoldete Applikationen hat und man einen Aufpreis zahlen muss, wenn man sie lieber platiniert haben möchte. Ich bin leider wirklich kein Freund von Gold.
      Naja, und so war das dann.

      • Naja ich habe andere Erfahrung. Hochpreisig bedeutet nicht dass es länger oder besser funktioniert. Das kann man an Smartphone sehen wo zwar der Hohe Preis Vielleicht den besseren Prozessor rechtfertigt nicht jedoch die Fülle an Funktionen. So hat bisher noch kein Android Phone einen FM Transmitter wie es ein Symbian N8 hatte . Stattdessen werden Dienste hervorgehoben die irgendwann nach 4 Jahren wieder eingestampft werden.

        Als neuestes Beispiel ist für meinen 4Jahre Alten MSI GT 80 Laptop der mal 4000€ gekostet hat kein Lüfter von MSI zu bekommen. Die musste ich jetzt aus Amiland irgendwo kaufen.

        Aber bleiben wir mal bei Studiotechnik weil ich das eher darauf bezogen habe. Sicher machen hochpreisige Geräte “mehr Spaß” aber vieles ist einfach nur Marketing. Man muss sich da am Besten für seinen Anwendungsfall Das Beste suchen. Externer Mischer hat definitiv Vorteile. Headset wäre aber durchaus eine Überlegung für Doc Retro weil einfach 2 Gute Headset am Mischer und im Koffer praktischer sind als Monster Mikrophone.

        Am Headset ist die Richt charakteristik zum Mund hin und weniger zum Raum … Mit Poppschutz Bommel kratzt auch nix wenn nicht gerade einer im Hintergrund durch ne Mauer fährt . Und du hast über den Kopfhörer alles direkt am Ohr und kannst gut auspegeln. Die Marke spielt immer eine untergeordnete Rolle als der Verwendungszweck.

        Ich habe auch schon Shure, Sennheiser, Neumann, Rhode etc. Gehört und getestet … Gibt schon einen Grund weshalb ich eher Thomann tbone empfehle … Eben weil Qualität nicht unbedingt teuer sein muss.

        • Anderer Ansatz wäre komplett auf die Software zu setzen … Sprich 2 Headsets mit USB und dann auf den Kanal Zug jeweils eine Effekt Kette

          1. Auspegeln
          2. EQ /Gate
          3. Deesser
          4. Compressor / Limiter

          Der Gate schneidet alles unter einer gewissen db Grenze weg… Also auch Katzen schnurren etc.

          Deesser sorgt für Sprachqualität damit dieses schmatzen keinen nervt

          Limiter sorgt dafür dass es nicht kratzt wenn ne Leiter umfällt

          Ich kann euch da gerne Freeware empfehlen falls bedarf ist aber diese Effekte sollten in Reaper verfügbar sein

    • Boah – da wird man ja neidisch! Echt!! Ich bin ja n Ossi und mal abgesehen davon dass ein C64 damals für uns n Träumchen war so ist auch meine Erfahrung nach der “Wende” mit dem Kapitalismus nicht so sonderlich goldig oder platinumig… irgendwie ist die Verfügbarkeit von Dingen nicht so wie es die Werbung verspricht.

      Nach dem C64 war ich Gameboyer (weil die gabs und Games konnte man gut tauschen oder kaufen) bis ich dann irgendwann zur PC Fraktion wechselte wo ich heute ja immernoch bin – ich kann mit Konsolen dafür nix anfangen. Aber n C128 war sowas von nie nirgens auch nicht über 3 Ecken zu finden – oder die SuperFloppy da… Amiga 500 joah aber so einige Dinge kenn ich echt nur aus Broschüren oder vom erzählen.

      Da könnt ich auch Geschichten vom Stapel lassen von FRÜHER ^^

  2. Übrigens zu eurem Sound Hacks Problem … Ich kann auch nur meine Hilfe anbieten ob und wie das von euch Nerds angewandt wird ist euch überlassen. Ich bin Windows User aber es sollte auch am Mac oder Linux diese Einstellungen geben

    Es gibt sowas wie ASIO4ALL dort kann man für Audio Devices die Puffer und Latenzen einstellen… Wenn es hackst Vielleicht von 512 auf 1024 erhöhen oder auf 2048… die Latenzen lassen sich eventuell auch im Musikprogramm einstellen. Ein knackern hat immer was mit Latenzen und Auslastung zu tun. Wenn man da vielleicht auch etwas beim produzieren an die Prioritäten denkt und ggf alle Downloads stoppt oder nicht noch ne Netflix Serie nebenbei gugg sollte es nicht hackern. Ihr telefoniert euch ja übers Netz zusammen und Bandbreite sollte da nicht gerade ausgeschöpft sein.

    Dann sollte das USB Audio Gerät nach Möglichkeit direkt am Rechner an einen USB Port und keinesfalls in ein HUB. Ein HUB bremst gerne das Audio interface aus wenn man z.B. An der mouse wackelt … Selbst ein USB 3.0 HUB oberster Preisklasse!

    Ich hab das alles schon selbst bis zum Erbrechen durch.

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